Pius Parsch, St. Gertrud Altar, Taufbild

für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie Klosterneuburg

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Rückschau auf bisherige Veranstaltungen

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Internationales Liturgie-Symposion im Stift Klosterneuburg

 

Veranstaltung vom 4. bis 6. April zu Forschungsprojekt über Rezeption der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils in den Orden des deutschen Sprachraums

Ein über mehrere Jahre angelegtes internationales Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Rezeption der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) in den Orden des deutschen Sprachraums. Im Rahmen des Projekts findet im Stift Klosterneuburg von 4. bis 6. April ein liturgiewissenschaftliches Symposion statt. Beteiligt ist auch Stiftsadministrator Maximilian Fürnsinn: Er wird im Rahmen der Veranstaltung am 5. April bei einem "Kamingespräch" mit den Teilnehmern des Symposions diskutieren.

Das Symposion ist die zweite Tagung im Rahmen des Projekts. Nach der ersten Tagung in der Benediktinerabtei Beuron, die für die Liturgische Bewegung bekannt war, wurde diesmal bewusst das Chorherrenstift Klosterneuburg ausgewählt. Hier hatte mit Pius Parsch die "Volksliturgische Bewegung" ihren Ausgangspunkt und beeinflusste wesentlich die Vorbereitung der Liturgiereform des Konzils.

Das Forschungsprojekt steht unter der Gesamtleitung der Professoren Winfried Haunerland (München) sowie Jürgen Bärsch und Florian Kluger (beide Eichstätt). Beteiligt sind zahlreiche sind Äbte und Obere sowie Liturgie-Experten und Professoren aus zahlreichen Gemeinschaften; aus Österreich wirken Abt Pius Maurer (Stift Lilienfeld), Prof. Ewald Volgger (Katholischen Privat-Universität Linz) und Prof. Andreas Redtenbacher (Stift Klosterneuburg) mit.

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Liturgiewissenschafter Benini fordert Stärkung von Präsenzgottesdiensten

Theologe sieht digitale Formate als Ergänzung, aber nicht als Ersatz für Feiern vor Ort

Ein starkes Plädoyer für die Rückkehr zu Gottesdiensten in Präsenz sprach der deutsch-italienische Liturgiewissenschafter Marco Benini bei einem Vortrag in Klosterneuburg aus. Zwar seien digitale Formen gerade während der Lockdowns und auch jetzt noch in der Pandemie eine wichtige Möglichkeit gewesen, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Das dürfe allerdings nicht dazu führen, dass medial übertragene Gottesdienste zukünftig ganz an die Stelle der vor Ort gefeierten Liturgien treten. Bei der Veranstaltung des Pius-Parsch-Institutes in Klosterneuburg am Donnerstag forderte Benini „Mut zu mehr Präsenz“.

Gottesdienst braucht reale Gemeinschaft

Ohne den Wert von Fernseh- und Online-Gottesdiensten in Abrede stellen zu wollen, von denen gerade auch Menschen profitieren, die aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr in die Kirche kommen können, hätte die Teilnahme vor Ort einen besonderen Mehrwert. Liturgie als „Feier des Pascha-Mysteriums“ ziele auf die tätige Teilnahme der Gläubigen ab. Diese vom Zweiten Vatikanischen Konzil geforderte participatio actuosa verwirkliche sich in der Teilnahme am Ritual durch Worte, Gesänge und Handlungen, die ein Mittun erfordern. Bei übertragenen Gottesdiensten fehle aber auch die reale Feiergemeinschaft mit anderen Menschen, wies Benini hin. „Die Teilnahme an den Sakramentenfeiern ist medial vermittelt nur bedingt möglich“, gab der an der Theologischen Fakultät Trier lehrende Liturgiewissenschafter zu bedenken. Die Gemeinschaft der Kirche werde immer schon so verstanden, dass sie durch den Empfang der Kommunion nicht nur ausgedrückt, sondern auch gestärkt werde.

Während es also problemlos möglich sei, Vorträge oder Besprechungen online zu halten, bei denen es um den Austausch von Informationen gehe, stoße diese Form bei den Sakramenten an ihre Grenzen, da es hier „um eine aktuelle Feier und Begegnung mit Christus gehe, die konkrete Zeichen, also vor allem die Sakramente, ebenso braucht wie Gemeinschaft, Raum und Sinne“.

Höhere Ansprüche an Feierkultur

Gleichzeitig könnte die Kirche aus den Erfahrungen aus der digitalen Welt für Präsenzgottesdienste lernen, zeigte sich Benini überzeugt. So müsse Liturgie etwa Menschen helfen, zu ihrer eigenen Identität beizutragen, um wieder neu an Relevanz gewinnen zu können. Dazu gehöre es, dem Bedürfnis des modernen Menschen nach Singularität wie auch nach Gemeinschaft entsprechend zu begegnen. Das digitale Zeitalter bringe auch neue Formen von Partizipation und das Hinterfragen von Autorität mit sich. Nicht zuletzt würden durch die mediale Übertragung von Gottesdiensten höhere Ansprüche an die Zelebranten und liturgischen Dienste in Bezug auf die Ästhetik von Liturgie gestellt.

Marco Benini referierte auf Einladung des Pius-Parsch-Instituts in Klosterneuburg im Anschluss an die jährliche Generalversammlung der dortigen Liturgiewissenschaftlichen Gesellschaft. Der Vortrag, der in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wien organisiert wurde, wird im Jahrbuch des Instituts, den Protokollen zur Liturgie, veröffentlicht. Der Referent wurde 2019 für seine Habilitationsschrift „Liturgische Bibelhermeneutik. Die Heilige Schrift im Horizont des Gottesdienstes“, die die Verbindung von Bibel und Liturgie als zentrales Anliegen von Pius Parsch wie auch des Zweiten Vatikanischen Konzils vertiefend weiterdenkt, mit dem renommierten Pius-Parsch-Preis ausgezeichnet. Benini, der mehrere Jahre an der Catholic University of America in Washington, D. C. gelehrt hat, ist seit 2021 Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Trier und Leiter der wissenschaftlichen Abteilung des Deutschen Liturgischen Instituts.

Impulse für Zukunft des Gottesdienstes

Die Liturgiewissenschaftlichen Gesellschaft Klosterneuburg wurde 2004 anlässlich des 60. Todestages des Liturgiepioniers Pius Parsch als Verein gegründet und zählt über 200 Mitglieder. Bei der jährlichen Versammlung wurden die Weichen für die Zukunft gestellt, um dem Gründungsauftrag zu entsprechen, auch weiterhin „in Klosterneuburg als einem liturgischen Zentrum den Gottesdienst der Kirche in Wissenschaft und Praxis im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils zu fördern, mit Impulsen lebendig zu halten und zu vertiefen". Geleitet wird die Gesellschaft von einem Kuratorium, an dessen Spitze der St. Pöltner Weihbischof und Liturgiereferent der österreichischen Bischofskonferenz, Anton Leichtfried, sowie als Präsident Prof. Andreas Redtenbacher stehen. Die Arbeit der Liturgiewissenschaftlichen Gesellschaft wird von mehreren österreichischen Äbten als kooptierte Mitglieder des Kuratoriums mitgetragen.

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Starkes Zeichen für die Einheit

Ein starkes Zeichen für die Einheit unter den Christen wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud gesetzt. 

Bei einem Gottesdienst in der Gebetswoche für die Einheit der Christen am Samstag, 22. Jänner 2022, in Klosterneuburg wurde nicht nur für die sichtbare Gemeinschaft der Kirchen gebetet, sondern diese wurde gleichzeitig durch gemeinsame Feier der Vertreter verschiedener christlicher Gemeinschaften schon abgebildet. Mit dem Administrator des Stiftes Klosterneuburg, Prälat Maximilian Fürnsinn, feierten nämlich der Wiener Superintendent Mathias Geist und Pfarrerin Kerstin Fritz von der evangelischen Gemeinde in Klosterneuburg. Reverend Canon Patrick Curran vertrat die Anglikanische Kirche und Erzpriester Alexander Lapin brachte seine griechisch-orthodoxe sowie Pater Makarios Elantonius die koptisch-orthodoxe Tradition mit ein. 

Curran (angl.), Lapin (gr.-orth.), Elantonius (kopt.-orth.), Geist (ev.), Fürnsinn (kath.), Fritz (ev.)

Voneinander zu lernen und miteinander zu wachsen, aufeinander zuzugehen und auf ein gemeinsames Ziel hinzugehen, das stellt für den evangelischen Superintendenten Matthias Geist den ökumenischen Weg dar. Wie die Sterndeuter damals zum Stall in Bethlehem Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten, so seien Christen und Christen auch heute aufgerufen ihre eigenen Schätze darzubringen, in das ökumenische Gespräch einzubringen und sich so gegenseitig auch zu bereichern, rief Geist in der Predigt auf. Und so wie die drei Weisen aus dem Morgenland sollten Menschen als „Gemeinschaft der Suchenden“ auch heute den Weg gemeinsam beschreiten, der sie zu Christus führt. „Ökumene ist immer im Werden und befruchtet uns immer wieder neu. Sie führt im Namen Jesu in eine Weite, in die Umsicht des Lebens, die nicht nur unser Hier und Jetzt meint“, erläuterte Geist. Bereits im Vorfeld betonte der Klosterneuburger Administrator Fürnsinn die bleibende Bedeutung des ökumenischen Weges, die im Gespräch zwischen den Kirchen liegt und erinnerte daran, dass Kirchen voneinander lernen können. >> Hier zum Nachhören <<

Die Texte für die Gebetswoche wurden von Christen im Nahen Osten vorbereitet und stehen unter dem Motto „Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten“ (Mt 2,2). Der Gottesdienst wurde auch musikalisch ökumenisch gestaltet. Mit den Musikern von St. Gertrud wirkte der Musikkreis der Klosterneuburger evangelischen Gemeinde mit.

Alle zwei Jahre wird in der Klosterneuburger Kirche St. Gertrud zur Weltgebetswoche ein großer ökumenischer Gottesdienst mit Vertretern der verschiedenen christlichen Kirchen gefeiert. Dabei wandelt man auf den Spuren des berühmten Augustiner Chorherren Pius Parsch (1884-1954), der nicht nur ein Pionier in Sachen Bibel und Liturgie war, sondern sich vor rund 100 Jahren auch schon für die Ökumene einsetzte. Er zeigte sich nicht nur für die orthodoxen Kirchen offen, die er selbst bei seinem Einsatz als Feldkurat im Ersten Weltkrieg erlebt hatte, sondern sein Einsatz für die Heilige Schrift und Reformen in der Liturgie haben auch in Richtung der evangelischen Kirchen gewiesen.

Der ORF NÖ hat einen kurzen Beitrag gestaltet, der >>hier<< angesehen werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

Feierlicher Gottesdienst zum Konzilsgedenken in St. Gertrud

Am Vorabend zum zweiten Adventsonntag feierte Prälat Maximilian Fürnsinn, der Administrator des Stiftes Klosterneuburg, mit der Gemeinde in St. Gertrud die Festmesse im jährlichen Gedenken an die Verabschiedung der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium des Zweiten Vatikanischen Konzils. Für die musikalische Gestaltung zeichnete Stefan Bruner an der Trompete verantwortlich. Zum Abschluss wurden auch die traditionellen Barbara-Zweige gesegnet. 

Nach dem Gottesdienst wurde der Pius-Parsch-Preis 2021 an Lea Lerch verliehen. Die Auszeichnung musste aufgrund der Pandemie virtuell stattfinden.

 

 

Studientreffen in Trier zur "Liturgie in der Frühen Kirche"

Ein Wochenende im Zeichen der Liturgiewissenschaft verbrachten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Studientreffens des Pius-Parsch-Instituts von 17. bis 19. September 2021 in der geschichtsträchtigen Stadt Trier. 

Nachdem das jährliche Treffen im Vorjahr aufgrund der Pandemie kurzfristig abgesagt werden musste, war die Wiedersehensfreude heuer umso größer. 13 Personen folgten der Einladung und trafen sich in Trier zur persönlichen Begegnung und zum liturgiewissenschaftlichen Austausch. Dabei wurde unter dem Titel "Die Liturgie in der Frühen Kirche" das Buch von Michael Theobald "Eucharistie als Quelle sozialen Handelns" als Grundlage für Vorträge und Diskussionen ausgewählt. Als Tagungsort bot das in Trier gelegene Deutsche Liturgische Institut den idealen Rahmen. Die berühmte UNESCO- und Bischofsstadt Trier bereicherte die wissenschaftliche Arbeit mit ihrem reichhaltigen kulturellen und kulinarischen Angebot. Zudem nahm sich auch der Ortsbischof, Stephan Ackermann, viel Zeit für ein ausführliches Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und sprach in ungezwungener Atmosphäre über die Herausforderungen der Kirche in Deutschland in Gegenwart und Zukunft. 
Neben gegenwärtigen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pius-Parsch-Institutes sind alljährlich auch die Träger des Pius-Parsch-Preises sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Doktoranden und Diplomanden von Univ.-Prof. Andreas Redtenbacher zum Treffen eingeladen. 

Begegnung mit Bischof Stephan Ackermann

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jahrestreffens 2021 vor dem Deutschen Liturgischen Institut Trier

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Viertes Liturgiewissenschaftliches Symposion Klosterneuburg, 22. bis 24. Februar 2021

Viertes Liturgiewissenschaftliches Symposion Klosterneuburg fand heuer coronabedingt online statt – Wissenschafter und Interessierte diskutierten über theologisches Proprium des österreichischen Vertreters der Liturgischen Bewegung.

Der Klosterneuburger Chorherr und Liturgiepionier Pius Parsch zieht auch heute – knapp 70 Jahre nach seinem Tod – Menschen in seinen Bann. Das bewies das vierte Liturgiewissenschaftliche Symposion Klosterneuburg des Pius-Parsch-Instituts, das mit 110 Anmeldungen auf außerordentlich großes Interesse aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus stieß. WissenschafterInnen aus dem In- und Ausland erörterten zentrale Themen von Pius Parsch, der als Vor-, aber auch im guten Sinne als theologischer Querdenker bezeichnet wurde.

Auf die bleibende Aktualität des liturgietheologischen Denkens von Pius Parsch (1884-1954) hat Univ.-Prof. Dr. Andreas Redtenbacher, Direktor des Pius-Parsch- Instituts Klosterneuburg bereits bei der Eröffnung des vierten Liturgiewissenschaftlichen Symposions hingewiesen. Angesichts der „beschleunigten Veränderung der Sozialgestalt der Kirche“ sei es lohnend, in der Geschichte nach „Sinnpotenzialen Ausschau zu halten, die vielleicht noch gar nicht ganz abgeschöpft sind und die wir wieder neu entdecken“ könnten - wie etwa jene, die das Denken von Pius Parsch böte. Eine „Neubefassung und Neubewertung“ Pius Parschs liege zudem nahe angesichts der „liturgiewissenschaftlichen Suchbewegung“ in der Gegenwart, führte Redtenbacher weiter aus, bei der „auch Pius Parsch in den Blick gerät und als Sinnreserve befragt werden kann“ bzw. sollte. Schließlich würde die Corona-Pandemie nicht nur zu innovativen technischen Ansätzen bei der Gottesdienstübertragung zwingen, sondern es müsse dies mit einer permanenten Reflexion auf den „heißen Kern“, die Liturgie selbst, einhergehen.

Bedeutung der Bibel

Dies hat auch der deutsch-italienische Liturgiewissenschaftler und Pius-Parsch-Preisträger (2018) Prof. Dr. Marco Benini in seinem Festvortrag am Dienstag Abend unter dem Titel „Große Entdeckung: Die Bibel ist sakramental.“ aufgezeigt.  So hat Parsch eine Wort-Gottestheologie entfaltet, die von einer Sakramentalität des Wortes ausgeht, das nicht nur der Belehrung dient, sondern auch am Menschen wirkt. Lange vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich Parsch dafür eingesetzt, die Schriftverkündigung in der Liturgie aufzuwerten. Benini konnte nachweisen, dass sich diese Einsicht in mehreren aktuellen kirchenamtlichen Schreiben – wie etwa auch im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium von Papst Franziskus –aufgegriffen wird. Außerdem hätte auch die Forderung Parschs, dass Predigten eine bestimmte Qualität aufweisen müssen, bis heute nicht an Relevanz verloren.

Neue Perspektiven der Parsch-Forschung

In der Rückschau auf die Tagung, die sich nach der „Verortung“ des Liturgie-Pioniers Parsch, seiner „Ekklesiologie“, dem Thema „Die Messe“ und den Einflüssen aus Ost und West auf ihn widmete, konnte der Erfurter Liturgiewissenschafter Prof. Benedikt Kranemann feststellen, dass die Vorträge und Diskussionen zahlreiche „neue Perspektiven auf Pius Parsch und sein Werk aufgezeigt und viele neue Forschungsfragen aufgeworfen hat“. Viele Anliegen von Parsch seien heute aktueller denn je.

Das vierte Liturgiewissenschaftliche Symposion Klosterneuburg stand unter dem Titel „Das liturgische Bewusstsein der Weltkirche geformt“ (Ratzinger): Die Liturgietheologie von Pius Parsch und fand von 22. bis 24. Februar 2021 statt.
Die Vorträge und Diskussionen des Symposions werden in der Reihe Pius-Parsch-Studien veröffentlicht. (Infos: 
www.pius-parsch-institut.at)