Pius Parsch, St. Gertrud Altar, Taufbild

für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie Klosterneuburg

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Pius-Parsch-Preis

Der Pius-Parsch-Preis zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung mit dem Schwerpunkt Liturgische Bewegung dient der Förderung des theologischen, insbesondere des liturgiewissenschaftlichen Nachwuchses. Die Auszeichnung ist mit 6.000,- Euro dotiert und wird seit 2009 im Zweijahresrhythmus ausgelobt.

Der mit 6.000 € dotierte und international renommierte Pius-Parsch-Preis ist die höchstdotierte liturgiewissenschaftliche Auszeichnung im deutschen Sprachraum. Die Stiftungsintention des seit 2009 im Zweijahresrhythmus ausgelobten Preises ist es, Nachwuchswissenschaftler zu fördern, theologische Forschungsthemen im Geist von Pius Parsch voranzutreiben, sowie liturgiewissenschaftliche Exzellenz anzuregen.

Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten von erheblichem Niveau, vorrangig Habilitationsschriften, Dissertationen, andere Monographien oder exzellente Lizentiats- oder Magisterarbeiten. Die eingereichten Studien sollen die Anliegen der Liturgischen Bewegung thematisieren. Arbeiten, die Werk und Person Pius Parschs behandeln, werden vorrangig berücksichtigt.
Die Studien sollen nicht älter als drei Jahre sein.

Die nächste Ausschreibung erfolgt im Jahr 2021.

 

Bisherige Preisträger

2019

Dr. habil. Marco Benini: Liturgische Bibelhermeneutik. Die Heilige Schrift im Horizont des Gottesdienstes (Habilitation)

2017

Dr. Christian Stoll: Die Öffentlichkeit der Christus-Krise. Erik Petersons eschatologischer Kirchenbegriff im Kontext der Moderne (Dissertation)

Dr. Andreas Kaiser: Das lateinisch-deutsche Altarmessbuch (1965). Der vergessene Schritt in der Umsetzung der Liturgiereform (Dissertation)

2015

Dr. Guido Pasenow: Heinrich von Meurer (1888-1953) – Ein Förderer und Wegbereiter der liturgischen Erneuerung in Deutschland (Dissertation)

2013

Dr. Andreas Bieringer: „A halfway-house to aggiornamento?” Die ersten muttersprachlichen Messbücher in den USA (1964–66) (Dissertation)

Dipl.-Theol. Michael Schneiders: Tauftheologie und Taufpraxis in der vorkonziliaren liturgischen Bewegung bei Pius Parsch (Diplomarbeit)

2011

Dr. Josef Keplinger: Der Vorstehersitz – Studie über die Verortung liturgischer Vorstehung im Spannungsfeld von Funktionalität und theologischer Zeichenstruktur (Dissertation)

2009

Dr. Eugen Daigeler: „Die Seele ist von Natur aus liturgisch“ – Liturgische Bildung als Weg zur tätigen Teilnahme am Gottesdienst am Beispiel des Wirkens von Pius Parsch (Diplomarbeit)

 

Pius-Parsch-Preisverleihung 2019