Pius Parsch, St. Gertrud Altar, Taufbild

für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie Klosterneuburg

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Pius-Parsch-Preis

Der Pius-Parsch-Preis zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung mit dem Schwerpunkt Liturgische Bewegung dient der Förderung des theologischen, insbesondere des liturgiewissenschaftlichen Nachwuchses. Die Auszeichnung ist mit 6.000,- Euro dotiert und wird seit 2009 im Zweijahresrhythmus ausgelobt.

*** PIUS PARSCH PREIS 2019 ***

Der vom Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie und der Liturgiewissenschaftlichen Gesellschaft Klosterneuburg heuer zum sechsten Mal ausgeschriebene Pius-Parsch-Preis wurde von einer internationalen Jury dem Eichstätter Diözesanpriester Dr. Marco Benini zuerkannt.

Dr. Benini, der deutsch-italienischer Herkunft ist, lehrt derzeit als Gastprofessor an der Catholic University of America in Washington das Fach Liturgiewissenschaft. Ausgezeichnet wurde er für seine Habilitationsschrift „Liturgische Bibelhermeneutik. Die Heilige Schrift im Horizont des Gottesdienstes“, die die Verbindung von Bibel und Liturgie als zentrales Anliegen des österreichischen Liturgiepioniers Pius Parsch (1884-1954) wie auch des Zweiten Vatikanischen Konzils vertiefend weiterdenkt.
Der mit 6.000 € dotierte und international renommierte Pius-Parsch-Preis ist die bedeutendste liturgiewissenschaftliche Auszeichnung im deutschen Sprachraum. Stiftungsintention des seit 2009 im Zweijahresrhythmus ausgelobten Preises ist es, junge Nachwuchswissenschaftler zu fördern, Forschungsthemen im Geist von Pius Parsch voranzutreiben, sowie liturgiewissenschaftliche Exzellenz anzuregen, wie der internationale Wissenschaftliche Beirat des Pius-Parsch-Instituts nach seiner Sitzung am 8. Nov. 2019 bekannt gegeben hat.

Die Preisverleihung nimmt der Klosterneuburger Propst Bernhard Backovsky im Anschluss an den jährlichen Gedenkgottesdienst zur Promulgation der Liturgiekonstitution des II. Vaticanums „Sacrosanctum Concilium“ vom 4. Dez. 1963 vor. Die Feier findet dieses Jahr in der Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud in Klosterneuburg am 7. Dez. 2019 um 18:00 statt.

 

 

 

Bisherige Preisträger

2017

Dr. Christian Stoll: Die Öffentlichkeit der Christus-Krise. Erik Petersons eschatologischer Kirchenbegriff im Kontext der Moderne (Dissertation)

Dr. Andreas Kaiser: Das lateinisch-deutsche Altarmessbuch (1965). Der vergessene Schritt in der Umsetzung der Liturgiereform (Dissertation)

2015

Dr. Guido Pasenow: Heinrich von Meurer (1888-1953) – Ein Förderer und Wegbereiter der liturgischen Erneuerung in Deutschland (Dissertation)

2013

Dr. Andreas Bieringer: „A halfway-house to aggiornamento?” Die ersten muttersprachlichen Messbücher in den USA (1964–66) (Dissertation)

Dipl.-Theol. Michael Schneiders: Tauftheologie und Taufpraxis in der vorkonziliaren liturgischen Bewegung bei Pius Parsch (Diplomarbeit)

2011

Dr. Josef Keplinger: Der Vorstehersitz – Studie über die Verortung liturgischer Vorstehung im Spannungsfeld von Funktionalität und theologischer Zeichenstruktur (Dissertation)

2009

Dr. Eugen Daigeler: „Die Seele ist von Natur aus liturgisch“ – Liturgische Bildung als Weg zur tätigen Teilnahme am Gottesdienst am Beispiel des Wirkens von Pius Parsch (Diplomarbeit)

 

Pius-Parsch-Preisverleihung 2017