Pius Parsch, St. Gertrud Altar, Taufbild

für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie Klosterneuburg

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Pius-Parsch-Studien (PPSt)

Die 2004 begründete, von Andreas Redtenbacher gemeinsam mit einem Gremium von Liturgiewissenschaftlern herausgegebene Reihe „Pius-Parsch-Studien. Quellen und Forschungen zur Liturgischen Bewegung“ widmet sich in bisher 13 Bänden der Erschließung und Erforschung des Werks von Pius Parsch.

Die Reihe bildet ein Kernstück der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts und wird von Univ.-Prof. Dr. Andreas Redtenbacher CanReg herausgegeben, in Verbindung mit:

Univ.-Prof. Dr. Herald Buchinger, Regensburg
Univ.-Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner, Wien
Univ.-Prof. Dr. Ansgar Franz, Mainz
Univ.-Prof. em. Dr. Basilius Groen, Graz
Univ.-Prof. em. Dr. Andreas Heinz, Trier
Univ.-Prof. Dr. Birgit Jeggle-Merz, Chur/Luzern
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Meßner, Innsbruck
Univ.-Prof. em. Dr. Rudolf Pacik, Salzburg

sowie

Propst Bernhard Backovsky CanReg, Klosterneuburg
P. Mag. Winfried Bachler OSB, Salzburg.

Die „Pius-Parsch-Studien“ bieten jeweils mit einer aktuellen Einleitung renommierter Liturgiewissenschaftler sowohl Neuausgaben und Faksimile-Drucke der wichtigsten Schriften Parschs, als auch Studien über sein Werk. Dokumentationsbände der großen Klosterneuburger Symposien versammeln die wichtigsten Fachvertreter der Liturgiewissenschaft und bilden die internationale Vernetzung des Pius-Parsch-Instituts ab. Eine besondere Stellung nimmt der bebilderte Neudruck einer gemeinsamen Monographie Parschs mit dem Architekten Robert Kramreiter (1905–1965) ein (Bd. 9).

Band 1:

Pius Parsch: Volksliturgie. Ihr Sinn und Umfang, Würzburg 2004.

Band 2:

Roman Stafin: Eucharistie als Quelle der Gnade bei Pius Parsch, Würzburg 2004.

Band 3:

W. Bachler/ R. Pacik/ A. Redtenbacher (Hg.): Pius Parsch in der liturgiewissenschaftlichen Rezeption. Klosterneuburger Symposion 2004, Würzburg 2006.

Band 4:

Pius Parsch: Messerklärung im Geist der liturgischen Erneuerung. Neu eingeleitet von Andreas Heinz, Würzburg 2006.

Band 5:

Eugen Daigeler: Liturgische Bildung als Weg zur tätigen Teilnahme bei Pius Parsch, Würzburg 2006.

Band 6:

Boleslaw J. Krawczyk: Der Laie in Liturgie und Theologie bei Pius Parsch, Würzburg 2007.

Band 7:

Pius Parsch: Das Jahr des Heiles. Neu eingeleitet von Harald Buchinger, Würzburg 2008.

Band 8:

Andreas Redtenbacher (Hg.): Neue Beiträge zur Pius-Parsch-Forschung, Würzburg 2014.

Band 9:

P. Parsch / R. Kramreiter: Neue Kirchenkunst im Geist der Liturgie. Eingeleitet von Rudolf Pacik, Würzburg 2010.

Band 10:

Pius Parsch: Römisches Rituale Deutsch. Neu eingeleitet von Jürgen Bärsch. Festgabe für Rudolf Pacik, Würzburg 2012.

Band 11:

Josef Keplinger: Der Vorstehersitz. Funktionalität und theologische Zeichenstruktur, Freiburg im Br. 2015.

Band 12:

Andreas Redtenbacher (Hg.): Liturgie lernen und leben - Zwischen Tradition und Innovation. Pius-Parsch-Symposion 2014, Freiburg im Br. 2015.

Band 13:

Pius Parsch: Laienrituale – Das Buch des Lebens. Neu eingeleitet von Manfred Probst, Freiburg im Br. 2016.

Band 14:

Andreas Redtenbacher (Hg.): Liturgie als Gnade und Rechtfertigung. Pius Parsch und die Liturgische Bewegung in ökumenischer Perspektive, Freiburg im Br. 2018.

Band 15:

Pius Parsch: Breviererklärung. Mit einer Einführung von Alexander Zerfaß, Freiburg im Br. 2018.

Band 16:

A. Redtenbacher/M.Schulze (Hg.): Sakramentale Feier und theologia prima. Der Vollzug der Liturgie als Anfang und Mitte der Theologie. Klosterneuburger Symposion 2018, Freiburg im Br. 2019.

Band 17:

Andreas Peter Kaiser: Das lateinisch-deutsche Altarmessbuch (1965). Der vergessene Schritt in der Umsetzung der Liturgiereform, Freiburg im Br. 2020.

 

Band 17: Andreas Kaiser: Das lateinisch-deutsche Altarmessbuch (1965). Der vergessene Schritt in der Umsetzung der Liturgiereform, Freiburg im Br. 2020.

 

Nach der 1963 auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil verabschiedeten Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium und dem Missale Romanum von 1970 wurden von den einzelnen Bischofskonferenzen sogenannte bilinguale Messbücher erstellt. An ihnen wird hier der Verlauf der Liturgiereform bis hin zum Ordo 1969 und die Entwicklung eines neuen Altarmessbuchs dargestellt – ein Beitrag zu einer weniger bekannten Phase der Liturgiegeschichte des 20. Jahrhunderts.

Über den Autor:
Andreas Kaiser, geb. 1972, Dr. theol., 2006 Priester; studierte katholische Theologie in Wien und promovierte mit der vorliegenden Arbeit im Fach Liturgiewissenschaft. Seine Dissertation wurde 2017 mit dem Pius-Parsch-Preis ausgezeichnet.