Pius Parsch, St. Gertrud Altar, Taufbild

für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie Klosterneuburg

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Breviererklärung. Mit einer Einführung von Alexander Zerfaß

Andreas Redtenbacher (Hg.)
HERDER Verlag, (PPSt, Band 15) Freiburg in Br. 2018

Das gemeinschaftliche Gebet der Psalmen entlang des Tagesverlaufs mit seinem Rhythmus von Tag und Nacht, Arbeit und Ruhe, Werktag und Fest steht in jüdischer Tradition und wird seit der frühen Kirche praktiziert. Als „Heiligung des Tages“ (Sacrosanctum Concilium) lobt und dankt das Tagzeitengebet für die Schöpfung Gottes und für seine Geschichte mit den Menschen. Das „ständiges Gebet der Kirche“ wurde im 20. Jahrhundert ebenso als spirituelle Faszination wie als priesterliche Aufgabe aller Gläubigen neu entdeckt. Als einer der ersten praktizierte Pius Parsch (1884–1954) das Stundengebet mit der Pfarrgemeinde. Programmatisch formuliert er seine Absicht in der ersten Auflage des Buches: "das Brevier, das Gebetsbuch der katholischen Kirche, auch zum Gebetsbuch des katholischen Volkes zu machen".

Seine 1940 erstmals erschienene Breviererklärung wird hier mit einer Einführung von Univ.-Prof. Dr. Alexander Zerfaß neu abgedruckt.

 

 

 

Alexander Zerfaß, Univ.-Prof. Dr., Lehrstuhlinhaber für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie an der Katholisch‐Theologischen Fakultät der Paris‐Lodron‐Universität Salzburg; zahlreiche Veröffentlichung u.a. zu Tagzeitenliturgie, Hymnologie und Hermeneutik liturgischer Schriftverwendung.